Der ICR 18650 Akku ist ein weit verbreiteter Lithium-Ionen-Akku, der in vielen elektronischen Geräten verwendet wird – von Taschenlampen bis zu E-Zigaretten. Doch was genau bedeutet „ICR“ und wie unterscheidet sich dieser Typ von anderen 18650-Zellen?
ICR steht für „Ion Cobalt Rechargeable“, was bedeutet, dass der Akku eine Kobaltoxid-Chemie verwendet. Diese Technologie ermöglicht eine hohe Energiedichte und damit eine kompakte Bauweise bei relativ hoher Kapazität.
Die Bezeichnung ICR 18650 setzt sich aus zwei Teilen zusammen: „ICR“ für die chemische Zusammensetzung (Lithium-Cobalt) und „18650“ für die Bauform – 18 mm Durchmesser und 65 mm Länge. Solche Akkus liefern in der Regel eine Spannung von 3,7 Volt und sind in Kapazitäten wie 2200mAh erhältlich.
Ein typischer ICR 18650 Akku 3.7V 2200mAh eignet sich besonders für Anwendungen mit mittlerem Energiebedarf. Er bietet ein gutes Verhältnis zwischen Kapazität und Größe, eignet sich aber weniger für Geräte mit hohen Entladeströmen.
Die Lebensdauer eines 18650 Akkus hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem von Ladezyklen, Temperatur und Entladetiefe. In der Regel kann ein ICR-Akku zwischen 300 und 500 Ladezyklen erreichen. Bei guter Pflege sind bis zu 2–3 Jahre Nutzungsdauer möglich.
Der Hauptunterschied zwischen ICR 18650 und anderen Typen wie IMR oder INR liegt in der Chemie:
Daher sind ICR-Akkus nicht für Anwendungen geeignet, die hohe Ströme erfordern – es sei denn, sie sind mit einer Schutzschaltung versehen.
Der Lithium-Ionen-Akku ICR 18650 ist eine hervorragende Wahl für viele Alltagsgeräte mit mittlerem Energiebedarf. Wichtig ist jedoch zu verstehen, dass dieser Akkutyp bei unsachgemäßer Verwendung überhitzen kann. Für Hochstromanwendungen sind IMR- oder INR-Akkus oft die bessere Wahl.
2025-09-22 00:06:57