In der Welt von professionellem GIS, Forstwirtschaft und Vermessungstechnik hat der Name Getac einen hohen Stellenwert. Wenn Sie jemals ein Gerät in einen schlammigen Graben fallen lassen oder während eines sintflutartigen Regengusses benutzen mussten, wissen Sie auch warum. Zwei der kultigsten „Arbeitstiere“ in ihrem Handheld-Portfolio sind das Getac PS236 und sein Nachfolger, das Getac PS336.
Obwohl beide aus derselben Linie extrem robuster Handhelds stammen, hängt die Wahl zwischen ihnen – oder das Verständnis für den technischen Fortschritt – von einigen entscheidenden Sprüngen ab. Hier ist ein Vergleich der beiden Modelle.
Bevor wir uns den Neuerungen widmen, sprechen wir über das, was gleich geblieben ist: den Faktor „Unzerstörbarkeit“. Sowohl das PS236 als auch das PS336 wurden gebaut, um Umgebungen zu überleben, die ein modernes Smartphone sofort außer Gefecht setzen würden.
Das PS336 war nicht nur eine kleine Modellpflege; es führte mehrere Verbesserungen ein, die den Arbeitsalltag im Außeneinsatz spürbar erleichterten.
Das PS236 wurde von einem 806-MHz-Prozessor angetrieben, was für seine Ära respektabel war. Das PS336 steigerte dies auf einen 1-GHz-Prozessor (TI AM3715). Auch wenn das heute nach wenig klingt, ermöglichte es eine deutlich flüssigere Bedienung beim Rendern komplexer Karten oder bei der Verarbeitung großer GIS-Datensätze.
Einer der größten Kritikpunkte bei Außentechnik ist die Blendung. Das PS336 führte ein deutlich helleres Display ein. Mit einem 600-Nit-„Blanview“-Display ist es im direkten Sonnenlicht wesentlich leichter ablesbar als die ältere Bildschirmtechnologie des PS236.
Dies war wohl das „Killer-Feature“ des PS336. Es verfügte über die von Getac entwickelte LifeSupport-Technologie für den Akkuwechsel. Damit konnten Benutzer einen leeren Akku entnehmen und durch einen frischen ersetzen, ohne das Gerät jemals herunterfahren oder laufende Anwendungen schließen zu müssen. Das PS236 bot zwar eine gute Akkulaufzeit, erforderte jedoch einen kompletten Neustart, wenn man die Energiequelle während einer Aufgabe wechseln musste.
Das PS336 führte das FlexiConn-System ein. Damit konnte das Oberteil des Geräts mit verschiedenen Modulen bestückt werden – wie zum Beispiel einer Bluetooth-Kappe mit hoher Reichweite, einem 1D-Barcode-Scanner oder einem RFID-Lesegerät. Dadurch wurde der Handheld zu einem echten Multifunktionswerkzeug. Das PS236 war in seiner Hardwarekonfiguration deutlich statischer.
>>>Ersatzakku für Getac GPS Receiver PS236 PS336
Da sie ein ähnliches Ziel verfolgen, aber unterschiedliche interne Spezifikationen aufweisen, hier eine kurze Zusammenfassung der Evolution:
Egal, ob Sie einen Wald kartieren oder Versorgungsleitungen inspizieren: Beide Geräte repräsentieren den Höhepunkt robuster Ingenieurskunst – das eine hat lediglich ein bisschen mehr „Verstand“ zur „Muskelkraft“ dazubekommen.
2026-04-20 21:31:55